Obwohl schon Mitte der 1920er Jahre der Siegeszug des Kraftfahrzeugs unaufhaltsam seinen Anfang nahm, war die Eisenbahn
weiterhin das wichtigste und für die meisten Menschen das einzig erschwingliche Transportmittel. Im Massengüterverkehr blieb die Bahn bis in die heutige
Zeit unschlagbar, aber im Stückgutverkehr zeichnete sich bereits in den 1920er Jahren eine zunehmende Konkurrenz durch den Straßenverkehr ab.
In dieser Zeit war die Eisenbahn im Bewußtsein der Menschen mit einer Selbstverständlichkeit verankert, die heutzutage
viele autofahrende Mitbürger nur noch schwer nachvollziehen können.
Für die nachfolgenden Betrachtungen wurden deshalb einige zeitgenössische Dokumente für die Präsentation im WWW aufbereitet, die diese
Stellung der Eisenbahn etwas illustrieren sollen. Dabei wird auch berücksichtigt, wie die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft
damals um Kunden warb, denn die heutige Bahnreklame reduziert sich zumeist auf Geschwindigkeitsvergleiche mit anderen Verkehrsmitteln. Daß Bahnfahren
aber mehr bedeutet, als möglichst schnell ans Ziel zu gelangen, wird von den heutigen Werbestrategen, die vermutlich niemals mit der Bahn reisen,
nicht ausreichend gewürdigt. |
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